
... mit barrierefreier Webseite
keinen User von der Nutzung
ausschließen
Barrierefreiheit - keine Nutzergruppe ausschließen
Barrierefreies Webdesign bedeutet, Webseiten so zu gestalten, dass diese von jedermann gelesen und bedient werden können (z. B. von blinden und sehbehinderten oder auch motorisch behinderten Usern).
Dies stellt an die Programmierer ganz neue Anforderungen in Hinsicht auf die anzuwendenden Programmiertechniken als auch in Hinsicht auf das Webdesign und die Navigationsführung.
So muß z. B. der Inhalt einer Webseite für einen blinden User von einem Screenreader wiedergebbar und für einen sehbehinderten User stark vergrößerbar sein. Aber auch Farbgestaltung, grafische Aufbereitung und sprachliche Gestaltung des Webangebotes spielen eine große Rolle.
Obwohl vom Gesetzgeber die barrierefreie Umsetzung von Webseiten nur für Internetauftritte von Behörden der Bundesverwaltung gefordert wird, empfehlen wir doch grundsätzlich Webprojekte barrierefrei bzw. barrierearm anzulegen. Wer sagt denn, dass behinderte User nur Webseiten der öffentlichen Hand besuchen?
Gerade kommerzielle Webangebote wie z. B. Internetshops, Informationsportale oder
E-Learning-Plattformen sind für eine angemessene Lebensqualität von behinderten Bürgern von großer Bedeutung, um die gegebene eingeschränkte Wahrnehmung und Mobilität zu kompensieren.
Veröffentlichungen zu diesem Thema:
Surfing the web without barriers - SAE Magazin 2007|1
Barrierefreiheit im Internet - SAE Magazin 2007|1
Untersuchung des Content-Management-Systems TYPO3 auf die Möglichkeit der Umsetzung barrierefreier Webseiten


